Workshop: FAIRE Objektdokumentation in Museen und Sammlungen

Workshop: FAIRE Objektdokumentation in Museen und Sammlungen

„Museale Sammlungsobjekte existieren heute nicht nur als materielle Artefakte, sondern zunehmend auch in Form ihrer digitalen Repräsentationen. Erfassung, Dokumentation und Vernetzung von Objektdaten bilden die Grundlage für Forschung, Sammlungspflege, Vermittlung und digitale Zugänglichkeit. Doch welche Informationen werden überhaupt erfasst? Welche Rolle spielen Fotografien, 3D-Modelle und Metadaten? Wie verändern neue Technologien, insbesondere KI-gestützte Verfahren, die Dokumentationspraxis? Und wie müssen Objektdaten strukturiert werden, um im Sinne der FAIR-Prinzipien langfristig auffindbar, zugänglich, interoperabel und nachnutzbar zu sein?

Der Workshop bietet eine praxisnahe Einführung in aktuelle Ansätze der digitalen Objekterfassung und des Sammlungsdatenmanagements. Anhand von Beispielen aus den Einrichtungen der Museumsinsel werden unterschiedliche Strategien der Dokumentation und Erschließung vorgestellt und miteinander verglichen. Dabei reicht das Spektrum vom Minimaldatensatz bis zur umfassenden, vernetzten Objektdokumentation.
Im Mittelpunkt stehen Fragen der Datenqualität, Standardisierung und nachhaltigen Nachnutzung sowie aktuelle Entwicklungen digitaler Dokumentationsverfahren, darunter auch KI-gestützte Ansätze der Objekterfassung.“ (Quelle NFDI)

Der Workshop wird von der Nationale Forschungsdateninfrastruktur für materielle Objekte der Menschheitsgeschichte (NFDI) Anfang Oktober 2026 (voraussichtlich 08.-09. Oktober) in Berlin organisiert. Die Veranstaltung richtet sich an Studierende und Promovierende der Fächer Archäologie, Kunstgeschichte und verwandter Kultur- und Geisteswissenschaften, alle Informationen zu den Inhalten, zur Bewerbung und zu Termin und Ort finden Sie hier: https://www.nfdi4objects.net/events/n4o_activity_20261125-CM26_FAIRE_Objektdokumentation/

Comments are closed.